In seinem Bericht zum aktiven Dienst, sprach 1. Kommandant Matthias Siebert vom "einsatzreichsten Jahr der Nachkriegszeit". Von beinahe 500 Einsatzstunden konnte er berichten, zu denen noch einmal gute 300 Übungsstunden hinzu kamen. Dies sei für eine solch kleine Wehr wie in Virnsberg doch beeindruckend. Im kurzen Rückblick auf die Einsätze stand vor allem das Unwetter von Ende Mai im Fokus. Aber auch der Wohnhausbrand oder die technische Hilfeleistung als erstes anfahrendes Fahrzeug bei einem Unfall fanden Platz in seinem Resümee. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungsstunden und ein Leistungsabzeichen. Die Feuerwehr Virnsberg wird im Jahr 2017 eine neue PFPN erhalten, für die momentan noch die Anschaffungsberatungen laufen. Die Feuerwehr hat sich auch einen neuen Beleuchtungssatz angeschafft, der noch auf dem Fahrzeug verfrachtet werden muss. Ein Dank gitl auch der Gemeinde, die für mehrere 10.000 Euro die Kameraden in der Gemeinde mit neuen Einsatzstiefeln ausgestattet hat.
In ihrem Grußwort, dankte die 3. Bürgermeisterin Nicole Guggenberger vor allem für den großen Einsatz der Feuerwehren beim Hochwasser. Sie unterstrich auch, dass alle Feuerwehren und das THW der Gemeinde keine einzige Stunde in Rechnung stellten. Die Schäden im Gemeindegebiet belaufen sich auf eine halbe Million Euro, was Fluren angeht. Private Schäden werden momentan von den zahlreichen Spenden mit finanziert. Enttäuscht zeige sich die Gemeindeverwaltung von der Ende Mai und Anfang Juni noch zugesagten Unterstützung aus der Politik, von der nichts in die Tat umgesetzt wurde. Herausheben möchte Guggenberger aber das Krisenmanagement von 1. Bürgermeister Hans Henninger während des Hochwassers, das seinesgleichen sucht. Sie betonte auch, dass die Gemeine im Jahr 2016 die Anschaffung eines HLF20 in Flachslanden mit 300.000 Euro bezuschusste und auch die Tragkraftspritze für Virnsberg selbstverständlich vom Gemeinderat einstimmig mitgetragen wurde. Durch die Investition in die Feuerwehr sei auch die nötige Rückendeckung seitens der Kommunalpolitik nicht nur symbolisch gewährleistet. Von der Gemeinde wurde jedem Anwesenden eine Maß Bier spendiert.
Dieter Holler übergab das Wort nun an Gerhard Werner, der als Seelsorger speziell Feuerwehrlern bei oder nach schweren Einsätzen zur Verfügung steht. Werner stellte mit Berichten über vergangene Einsätzen eindrucksvoll und nachvollziehbar dar, dass die Belastungsgrenzen und das verletzen der gleichen unterschiedliche Ursachen, Auswirkungen und Symptome haben kann. Die Aussage "wir sind hart, uns macht das nichts aus" hat in der Feuerwehr keinen Platz. Mit einem Gummibärchenglas machte er seinem Spitznamen "Gummibärchenmann" alle Ehre.
Nach dem Vortrag wurden keine besonderen Wünsche und Anträge im letzten Tagesordnungspunkt mehr aus der versammlung vorgebracht, so dass Holler die Versammlung schließen konnte. " />
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Zur Jahreshauptversammlung traf man sich am Freitag, 25. November im Gasthaus "Zum Kreuz" in Virnsberg. 1. Vorstand Dieter Holler eröffnete die Versammlung und begrüßte alle Mitglieder sowie Gäste. Darunter die 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Flachslanden Nicole Guggenberger sowie der Feuerwehrseelsorger Gerhard Werner. Holler verlas Neuigkeiten rund um den Mitgliederstand und um Bewegungen im Register der Aktiven und Passiven ehe er zur Totenehrung überging. Nach den einleitenden Worten verlas Schriftführer Marco Geißler das Jahresprotokoll des Vereins. Im Anschluss stellte Kassier Christian Schwarz die finanziellen Bilanzen des abgelaufenen Jahres dar. Die Kassenprüfer bescheinigten eine tadellose Führung der Finanzen. Die Versammlung folgte dem Vorschlag der Entlastung für die Vorstandschaft.
In seinem Bericht zum aktiven Dienst, sprach 1. Kommandant Matthias Siebert vom "einsatzreichsten Jahr der Nachkriegszeit". Von beinahe 500 Einsatzstunden konnte er berichten, zu denen noch einmal gute 300 Übungsstunden hinzu kamen. Dies sei für eine solch kleine Wehr wie in Virnsberg doch beeindruckend. Im kurzen Rückblick auf die Einsätze stand vor allem das Unwetter von Ende Mai im Fokus. Aber auch der Wohnhausbrand oder die technische Hilfeleistung als erstes anfahrendes Fahrzeug bei einem Unfall fanden Platz in seinem Resümee. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungsstunden und ein Leistungsabzeichen. Die Feuerwehr Virnsberg wird im Jahr 2017 eine neue PFPN erhalten, für die momentan noch die Anschaffungsberatungen laufen. Die Feuerwehr hat sich auch einen neuen Beleuchtungssatz angeschafft, der noch auf dem Fahrzeug verfrachtet werden muss. Ein Dank gitl auch der Gemeinde, die für mehrere 10.000 Euro die Kameraden in der Gemeinde mit neuen Einsatzstiefeln ausgestattet hat.
In ihrem Grußwort, dankte die 3. Bürgermeisterin Nicole Guggenberger vor allem für den großen Einsatz der Feuerwehren beim Hochwasser. Sie unterstrich auch, dass alle Feuerwehren und das THW der Gemeinde keine einzige Stunde in Rechnung stellten. Die Schäden im Gemeindegebiet belaufen sich auf eine halbe Million Euro, was Fluren angeht. Private Schäden werden momentan von den zahlreichen Spenden mit finanziert. Enttäuscht zeige sich die Gemeindeverwaltung von der Ende Mai und Anfang Juni noch zugesagten Unterstützung aus der Politik, von der nichts in die Tat umgesetzt wurde. Herausheben möchte Guggenberger aber das Krisenmanagement von 1. Bürgermeister Hans Henninger während des Hochwassers, das seinesgleichen sucht. Sie betonte auch, dass die Gemeine im Jahr 2016 die Anschaffung eines HLF20 in Flachslanden mit 300.000 Euro bezuschusste und auch die Tragkraftspritze für Virnsberg selbstverständlich vom Gemeinderat einstimmig mitgetragen wurde. Durch die Investition in die Feuerwehr sei auch die nötige Rückendeckung seitens der Kommunalpolitik nicht nur symbolisch gewährleistet. Von der Gemeinde wurde jedem Anwesenden eine Maß Bier spendiert.
Dieter Holler übergab das Wort nun an Gerhard Werner, der als Seelsorger speziell Feuerwehrlern bei oder nach schweren Einsätzen zur Verfügung steht. Werner stellte mit Berichten über vergangene Einsätzen eindrucksvoll und nachvollziehbar dar, dass die Belastungsgrenzen und das verletzen der gleichen unterschiedliche Ursachen, Auswirkungen und Symptome haben kann. Die Aussage "wir sind hart, uns macht das nichts aus" hat in der Feuerwehr keinen Platz. Mit einem Gummibärchenglas machte er seinem Spitznamen "Gummibärchenmann" alle Ehre.
Nach dem Vortrag wurden keine besonderen Wünsche und Anträge im letzten Tagesordnungspunkt mehr aus der versammlung vorgebracht, so dass Holler die Versammlung schließen konnte.

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